19.03.2010 | KIWI e.V. sponsert erneut modernstes Gerät für die Universitäts-Kinderklinik Würzburg
Am 19. März 2010 hat die Vorsitzende der Elterninitiative KIWI e.V., Frau Ina Schmolke, einen Intensivtransport-Inkubator im Wert von knapp 60.000 € an die Universitäts-Kinderklinik übergeben.
„Das Konzept der Zentralisierung in der Neugeborenenmedizin wird im Würzburger Raum seit Jahren erfolgreich praktiziert“, berichtet der Direktor der Kinderklinik, Prof. Dr. Christian P. Speer. „Meistens gelingt es, vor der Geburt eines extrem unreifen Frühgeborenen die Schwangere in unser Perinatalzentrum zu verlegen“, so Prof. Speer weiter.
„Allerdings“, ergänzt der leitende Oberarzt der Intensivstation Dr. Johannes Wirbelauer, „auch für unvorhersehbare Situationen müssen wir gerüstet sein“.
Hierfür steht der Universitäts-Kinderklinik Würzburg ab sofort ein neuer Brutkasten zur Verfügung, mit dem auch schwerstkranke Früh- oder Neugeborene transportiert werden können. Die Überwachung aller lebenswichtigen Organfunktionen und auch eine Beatmungstherapie können während des Transportes lückenlos erfolgen. Modernste Technik kann hier zum Wohle schwerstkranker Kinder eingesetzt werden.
Seit fast zwei Jahrzehnten unterstützt die Elterninitiative KIWI e.V. die Intensivmedizin in der Universitäts-Kinderklinik. Viele kleine und manche großen Spenden sind nötig, weiß Frau Schmolke, die 1. Vorsitzende von KIWI e.V., aus ihrer langjährigen ehrenamtlichen Arbeit zu berichten: „Alle unsere Projekte zur Förderung der Kinder auf der Intensivstation der Universitäts-Kinderklinik kosten viel Geld“, so Frau Schmolke. „Gerne nehmen wir auch die Unterstützung von Großsponsoren an, um auch in Zukunft die Hilfe direkt und unbürokratisch dahin weiterzugeben, wo diese dringend benötigt wird“.
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(Bild Franz Nickel)




